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M42 (NGC 1976) · Emission Nebula

Orionnebel

Der hellste diffuse Nebel am Himmel und die der Erde nächstgelegene große Sternentstehungsregion — eine leuchtende Sternenwiege, mit bloßem Auge im Schwert des Orion sichtbar.

Der Orionnebel ist die der Sonne nächstgelegene Region massereicher Sternentstehung, etwa 1.340 Lichtjahre entfernt, und eines der am besten untersuchten Objekte am gesamten Himmel. Er ist der helle mittlere ‚Stern‘ der drei, die vom Schwert des Orion herabhängen — eine riesige Wolke aus Gas und Staub von rund 24 Lichtjahren Durchmesser, in der gerade jetzt neue Sterne geboren werden. In seinem Herzen sitzt das Trapez, ein enger Haufen heißer junger Sterne, deren ultraviolette Strahlung den umgebenden Wasserstoff zum Leuchten bringt und glühende Hohlräume sowie dunkle Staubsäulen formt. Eingebettete protoplanetare Scheiben (‚Proplyds‘) um viele der Haufensterne sind entstehende Sonnensysteme, ertappt beim Akt ihrer Bildung. Der enorme Helligkeitsumfang des Nebels — vom gleißend hellen Trapez-Kern bis zu schwachen äußeren Ranken — macht ihn zu einem klassischen Ziel für hohe Dynamik. Dieser Weitfeldblick fängt auch den blauen Running-Man-Nebel (NGC 1977) direkt im Norden ein. Selbst kurze Belichtungen zeigen lebhafte Farben, weshalb M42 das Objekt ist, das fast jeder Astrofotograf zuerst aufnimmt.

// aufnahme-sessions

session // 01
01.11.2025 DSLR broadband — Nikon D750 + Nikkor 55–300 mm on EQ5 Pro
Ausrüstung
Nikon D750 DSLR · Nikon 55–300 mm lens · Sky-Watcher EQ5 Pro SynScan GoTo
Filter / Frames
None — DSLR broadband
Gesamtbelichtung
30 s subs
Frames
30 s subs
Software
Siril · GIMP

Wide-field of the Orion Nebula and the Running Man (NGC 1977) on 1 November 2025, Nikon D750 + Nikkor 55–300 mm lens at ~280 mm on the EQ5 Pro SynScan GoTo. Short 30 s subs to protect the bright Trapezium core. Stacked in Siril, finished in GIMP.